Reguläre Zulassung erteilt

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Proteom-Test „DiaPat-CoV-50“ zur Früherkennung von schweren Verläufen von Covid-19-Erkrankungen kann jetzt von jedem Arzt in Deutschland vorgenommen werden

Protein-Analyse sagt frühzeitig Krankheitsverläufe von Covid-19 voraus/ Exakte Diagnostik ermöglicht wirksame Vergabe der verfügbaren 200.000 Antikörper-Medikamente in Deutschland/ Verläufe können damit durch eine rechtzeitige medikamentöse Behandlung erheblich abgemildert und Aufenthalte auf Intensivstationen verhindert werden

Hannover, 2. Februar 2021 – Die Urin-Proteom Analyse „DiaPat-CoV-50“ des Hannoveraner Biotech-Unternehmens mosaiques hat die reguläre Zulassung erhalten. Damit kann der Test, der schwere Krankheitsverläufe schon ab dem ersten Tag der Covid-19-Diagnose mit hoher Genauigkeit prognostizieren kann, ab sofort von jedem Arzt in Deutschland vorgenommen werden. „Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung, die mittels PCR-Test festgestellt wurde, können nun bei ihrem Arzt in ihrer Nähe den DiaPat-CoV-50-Test machen, um herauszufinden, wie schwer ihr Krankheitsverlauf sein wird“, sagt Prof. Dr. Dr. Harald Mischak, Erfinder der klinischen Proteom-Analyse und Forschungschef bei mosaiques. „Die Erkrankung kann durch die rechtzeitige Verabreichung von neutralisierenden Antikörper-Medikamenten damit nicht nur erheblich abgemildert werden, dem Patienten werden zudem Intensivstation und langfristige Folgeschäden erspart.“ Die neue Strategie zur Bekämpfung der Pandemie und Verhinderungen der Lockdown-Maßnahmen mache das Gesundheitssystem zudem weniger abhängig von Impfstoffen, den Mutationen des Virus, aber auch von den nur gering verfügbaren Medikamenten (z.B. Antiköper, Remdesivir, etc.) für eine Risikogruppe von etwa 30 Millionen Menschen allein in Deutschland, so Mischak weiter.

Mit der regulären Zulassung sind die Auflagen der „geprüften Sonderzulassung“ an Silvester durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erloschen. Diese sah u. a. vor, dass nur wenige Kliniken in Deutschland den Test vornehmen konnten.

Die Bundesregierung hatte in der vergangenen Woche für 400 Millionen Euro 200.000 Dosen spezieller Antiköper-Medikamente gegen SARS-CoV-2 bestellt, die allerdings nur in der Frühphase einer Covid-19-Erkrankung wirksam sind.

In seinem Corona-Update vom 29. Januar 2021 kommentiert das Klinikum St. Georg, Leipzig, das am vergangenen Donnerstag zunächst 200 Ampullen des Antikörper-Medikaments „Bamlanivimab“ für ganz Sachsen geliefert bekommen hat, die Wirksamkeit der Antikörper-Medikamente wie folgt: "(…) Nach bisherigen Erfahrungen helfen die Antikörper-Medikamente in erster Linie kurz nach der Ansteckung, wenn ein Infizierter noch keine oder nur geringe Symptome hat: noch kein Fieber und ausreichende Sauerstoff-Sättigung im Blut aufweist. (…) Also gelte es, frühzeitig Risikopatienten herauszufiltern. (…) 'Es wäre ideal‘, fordert Prof. Christoph Lübbert, 'unseren Proteom-Test generell mit der Entscheidung für oder gegen eine Antikörper-Therapie zu verknüpfen.‘ (…).“

„Die geringfügige Menge der Antikörper-Dosen reicht nur dann aus und ist ethisch vertretbar anzuwenden, wenn sie an die tatsächlich betroffenen Patienten vergeben wird“, sagt Prof. Dr. Dr. Harald Mischak, „Das ist ohne den DiaPat-CoV-50-Test, der eine exakte Diagnostik schon ab dem ersten Tag der Infektion ermöglicht, nicht möglich.“

Über das Proteom-Analyse-Verfahren DiaPat:

Das Proteom-Analyse-Verfahren von DiaPat ist in den vergangenen 20 Jahren immer weiterentwickelt worden, hat seinen Nutzen in über 90 klinischen Studien nachgewiesen und wurde in über 300 wissenschaftlichen Publikationen beschrieben. Die Proteom-Analyse wertet pro Urinprobe bis zu 12.000 Einzelmoleküle aus, die den Wissenschaftlern detaillierte Rückschlüsse auf die Gesundheit des Patienten anhand eines validierten Musters ermöglichen. Mittels „Protein-Signatur“ wird festgestellt, ob eine Erkrankung des molekularen Organismus der Zellen bevorsteht (z. B. Krebs, Nieren- oder Herzerkrankungen), bevor sie später mit den klassischen Methoden anhand der verloren gegangenen Organfunktion diagnostiziert werden. Der molekulare Fingerabdruck der Proteom-Analyse ermöglicht damit eine Behandlung zum frühestmöglichen Zeitpunkt, wenn die Medikamente effizient wirken können. Chronische Erkrankungen, die besonders die Zellen der Innenwände der Blutgefäße, die Endothele, über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren zerstören, sind im Fokus der Proteom Analyse. Gerade dieses Endothel ist es, das durch SARS-CoV-2 besonders angegriffen wird. Der bisherige, langjährige Zerstörungsprozess bei chronischen Erkrankungen, wird mit Covid-19 auf wenige Wochen oder gar Tage reduziert. Durch die Früherkennung durch die DiaPat-Tests kann der körpereigene Abwehrmechanismus gegen Viren, wie SARS-CoV-2, erhalten werden. Ihre endotheliale Disposition mit ihrem Risikopotential auf schwere Covid-19 Verläufe können die Patienten bei Nieren- u. Herz-Kreislauf- einschließlich Herzmuskel-Erkrankungen bereits jetzt feststellen.

Weitere Informationen für Patenten zum DiaPat-Test unter: www.diapat.de

Über die DiaPat GmbH / mosaiques diagnostics and therapeutics AG:

Die mosaiques diagnostics and therapeutics AG wurde 2002 in Hannover gegründet, die Tochtergesellschaft DiaPat GmbH im Jahr 2003. Das Unternehmen hat eine umfassende Proteom-Datenbank in den letzten 18 Jahren zu verschiedensten Krankheitsbildern erstellt (80.000 Patientenanalysen, die den Krankheitsverlauf wiedergeben). Aus dieser molekularen Datenbank werden diagnostische Tests zur Früherkennung von Erkrankungen ebenso erstellt, wie die Wirksamkeit von Medikamenten oder deren schnellere fundierte Entwicklung. Das Unternehmen ist aufgrund seiner innovativen Technologie auf diesem Gebiet weltweit führend. Das Verfahren beruht auf der Analyse von Proteinen/Peptiden, die im menschlichen Körper eine herausragende Rolle als Informationsträger spielen und im Urin, als Filtrat des Blutes, stabile Informationen enthalten. Neben der Diagnostik ermöglicht das DiaPat® Verfahren auch die Therapieüberwachung im Sinne der personalisierten Medizin. Oberstes Unternehmensziel ist es, die frühzeitige Erkennung von Krankheiten zu ermöglichen, die Heilungsaussichten deutlich zu verbessern und somit zu einer verbesserten Lebensqualität des Menschen, der betroffenen Patienten, beizutragen.

Als führendes Biotech-Unternehmen im Bereich der klinischen Protein-Analytik im Urin (UPA) sind DiaPat und die Konzernmutter mosaiques diagnostics anerkannter Kooperationspartner renommierter Universitätskliniken in aller Welt. Der UPA-Test ist Gegenstand von unzähligen multizentrischen Studien, darunter viele EU-Konsortien.

Pressekontakt:

John Warning Corporate Communications GmbH
Martina Warning
Telefon: (040) 533 088 80
E-Mail: m.warning@johnwarning.de

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