DiaPat-CoV-50 Test

(Komplikationsverlauf)

DiaPat-CoV-50 Test hat reguläre Zulassung!

Der DiaPat-CoV-50 Test zur frühen Erkennung des Komplikationsverlaufs nach Covid-19 Erkrankung und dessen rechtzeitigen Verhinderung darf von jedem Arzt in Deutschland nun vorgenommen werden.

Am 01.07.2020 startete die "Crit-CoV-U"-Studie, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) begleitet und mit den STAKOB-Zentren des Robert-Koch-Institutes zusammen durchgeführt wurde. Auf Basis der hervorragenden Ergebnisse der Valdierung des DiaPat-CoV-50 Tests an 327 Covid-19 Patienten, wurde am 30.12.2020 vom BfArM eine Sonderzulassung nach § 11 Abs. 1 MPG erlassen. Am 22.01.2021 erfolgte dann auch die reguläre Zulassung des DiaPat-CoV-50 Tests. Die ersten Ergebnisse der Studie sind seit dem 23.02.2021 auf dem LANCET Pre-Print Server veröffentlicht: https://ssrn.com/abstract=3791434. Seit dem 03.05.2021 ist das akzeptierte Paper auch auf der Seite des Lancet-Journals EClinicalMedicine einzusehen: https://doi.org/10.1016/j.eclinm.2021.100883

Damit können Patienten mit einer Covid-19 Erkrankung, die mittels des PCR-Tests erfolgt ist, den Test bei jedem Arzt in Deutschland machen. Sie melden sich bei DiaPat (Shop oder Hotline) und geben an, wohin das Testset versandt werden soll, stimmen mit ihrem Arzt die Urinabgabe und die Versendung ab. Ihr Arzt erhält nach Erhalt der Urinprobe das Ergebnis mitgeteilt und veranlasst die Mitteilung an den Patienten. Damit ist jeder Arzt in Deutschland berechtigt, den DiaPat-CoV-50 Test zur frühen molekularen Erkennung des Komplikationsverlaufes durchzuführen, um einen schweren Covid-19 Verlauf rechtzeitig zu verhindern. Für weitere Informationen haben wir Ihnen einen Fragekatalog zusammengestellt.

Sie können den DiaPat-CoV-50 Test jetzt vorbestellen!

Für weitere Informationen zur Verfügbarkeit des Tests wenden Sie sich bitte an die Hotline: 0511-55 47 44 44

Unbedingt ratsam ist die molekulare Definition der Fibrose und des Endothels, um so eine kritische Disposition auf einen möglichen schweren Verlauf aufgrund Vorerkrankung zu diesem Zeitpunkt auszuschließen!

Deshalb kann neben dem DiaPat-CoV-50 Test auch ein Test auf a) chronische Nierenerkrankung und b) Herzinsuffizienz und koronare Herzkrankheit erfolgen, um frühzeitig einen Endothelschaden festzustellen! Das Endothel ist eine dünne Schicht aus Endothelzellen, die das Innere von Blutgefäßen auskleidet. Es ist nicht nur eine einfachen Begrenzung der Gefäßwand, sondern erfüllt eine Vielzahl physiologischer Funktionen. Dazu zählen unter anderem: Regulation des Blutdrucks, Hemmung oder Aktivierung von Gerinnungsprozessen, Beteiligung an Entzündungsvorgängen, etc.

 

Die frühe - prognostische - Erkennung des Komplikationsverlauf von Covid-19 durch den DiaPat-CoV-50 Test ermöglicht den rechtzeitigen Einsatz von Medikamenten!

Nach einer festgestellten Covid-19 Erkrankung kann bestimmt werden, ob der Patient einen

  • leichten (WHO Grad 1-3 - kein stationärer Aufenthalt, keine Beatmungspflicht)
  • sehr schweren (WHO-Grad 6 und höher - intensivmedizinische Maßnahmen, ggf. mechanische Beatmung)

Verlauf erleiden wird und so rechtzeitig verschiedene Therapeutika erhalten kann, um schwere Verläufe zu verhindern und so Leben zu retten.

 

Der Test wird auch in der AWMF S3-Leitlinie "Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19" (113-001LGl_S3_Empfehlungen-zur-stationaeren-Therapie-von-Patienten-mit-COVID-19__2021-05.pdf ) auf Seite 9 benannt:

"Zudem zeigen neue Untersuchungen, dass anhand einer Urin-Proteomenanalyse in der ganz frühen SARS-CoV2-Infektion der Verlauf der COVID-19 Erkrankung prognostiziert werden kann."

 

Alle bisherigen Studien zeigen den Nutzen der therapeutischen Anwendung in der Frühphase von Covid-19. Nur dann ist die individualisierte Dosierung und Abstimmung der unterschiedlichen medikamentösen Wirkung effizient möglich.

Dies ergibt sich alleine schon aus dem Wirkmechanismus der Medikamente:

  • entweder: Reduktion der Viruslast
  • oder: Reduzierung der überschießenden Immunreaktion

Sind Organschäden entstanden, die durch eine unkontrollierte Covid-19 Erkrankung verursacht wurden, können diese nicht mehr "repariert" werden. Die Therapie käme zu spät. Sind Vorschädigungen durch das Endothel in den Organ-Gefäßen wegen chronischer Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen nicht erkannt und daher nicht berücksichtigt, ist die Prognose des Covid-19 Verlaufs umso dringlicher.

 

Die einzelnen therapeutischen Wirkungen und Limitationen im Überblick

Remdesivir und insbesondere monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 sind nur limitiert vorhanden und mit erheblichen Nebenwirkungen belastet. Prophylaktisch können diese Therapeutika nicht allen Patienten mit Covid-19 verabreicht werden. Antikörper sind effektive, aber kaum verfügbare Therapeutika.

Steroide sind in der Frühphase wirksam, aber mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Die Kompromittierung des Immunsystems begünstigt auch Sekundärinfektionen, weshalb Steroide nur gezielt angewendet werden dürfen.

 

 

Covid-19 Pandemie effizient bekämpfen, auch mittels klinischer Proteomanalyse

Kurze Version des Videos:

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