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Pressemitteilung

"Ausgewählter Ort" im Land der Ideen: DiaPat GmbH
DiaPat®-Test: Früherkennung von Krankheiten 

Hannover, 18.02.2009 – Die DiaPat GmbH stand gestern im Rampenlicht Deutschlands und wurde für ihre neue und einzigartige Diagnostik zur früh- und rechtzeitigen Erkennung von Krankheiten anhand einer Urinuntersuchung als "Ausgewählter Ort" im Land der Ideen ausgezeichnet. Prof. Dr. Dr. Harald Mischak, Geschäftsführer der DiaPat GmbH und Erfinder der Methode nahm die Auszeichnung von Matthias Battefeld, Vorsitzender der Geschäftsleitung - Privat- und Geschäftskunden Deutsche Bank Hannover, entgegen. Die DiaPat GmbH ist damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen".

Prof. Mischak und der Investor Joachim Conrads, beide Vorstände der Holding mosaiques AG, haben von Beginn an die Protein-Muster-Erkennung bis zur Marktreife in ihrem gemeinsamen Unternehmen entwickelt. Das Verfahren wird bereits für die moderne Entwicklung und Testung von Wirkstoffen für Medikamente angewandt. Auch für die Therapiekontrolle und die richtige Dosierung der Medikamente ist das Verfahren anwendbar, um beispielsweise rechtzeitig Nebenwirkungen zu erkennen oder Medikamente gezielter einzusetzen.

"Die Anerkennung, durch diesen Preis, der für ein erfolgreiches unternehmerisches Engagement genauso steht wie für das soziale und ethische Wirken, freut uns besonders. Nur durch viele Entbehrungen und Verzicht und durch die Hilfe z.B. unserer Kooperationspartner aus den medizinischen Fakultäten, die Förderung der EU und des BMWF sowie die Unterstützung unseren engagierten Mitarbeiter war dieser großartige Erfolg möglich", sagt Joachim Conrads, Vorstandsvorsitzender der mosaiques AG. Prof. Mischak fügt hinzu, "Und nur durch die hohe Genauigkeit und die Fülle der Informationen, die wir aus den Botenstoffen gewinnen, wird DiaPat in die Lage versetzt Krankheiten erstmalig sehr früh zu erkennen". "Das bedarf noch eines Umdenkens im Gesundheitssystem, was um so erforderlicher ist, weil es nicht nur besser für den Patienten und dessen Heilung ist, sondern die dringend erforderliche Kostenersparung bewirkt", ergänzt Conrads.

Bei der Preisverleihung betonte Matthias Battefeld: "Je besser das Testverfahren, desto schneller können Krankheiten behandelt werden. Die Urinuntersuchungen der DiaPat GmbH sind weltweit Vorreiter bei der Analyse aus Urin und helfen sowohl den Ärzten und der Pharmaindustrie durch ausführliche Datenauswertung, als auch den Patienten. Schmerzhafte Eingriffe zur Untersuchung bleiben den Patienten erspart. So führen die neuen Diagnosemöglichkeiten vor, wie mit einer klaren Vision unsere gesundheitliche Zukunft gestaltet werden kann."

Die Preisverleihung fand im historischen Rahmen des Leibnizhauses Hannover statt, in dem sich ein interessiertes Auditorium aus allen Bereichen der Gesellschaft eingefunden hatte: Patienten, Ärzte, Repräsentanten von Krankenkassen, Selbsthilfegruppen und der Wirtschaft wurden Zeuge spannender und informativer Vorträge, die die immense Bedeutung der Früherkennung von Krankheiten, vor allem bei den explosionsartig ansteigenden Volkskrankheiten unter Beweis stellten.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Bekanntgabe, dass die größte Gesundheitsbehörde der Welt, die U.S. Food and Drug Administration (FDA) das DiaPat-Verfahren für die Überprüfung von Wirkstoffen und Medikamenten hinsichtlich ihrer Nebenwirkungen/Toxizität einsetzt, mit dem Ziel eine wesentlich höhere Medikamentensicherheit und Wirksamkeit zu erreichen.

Zu Beginn stellte Prof. Mischak die wissenschaftliche Grundlage der einzigartigen DiaPat-Methode vor, gefolgt von Ausführungen von Prof. Arnold Ganser (Direktor an der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover), der die bisher nicht gekannten Möglichkeiten zur effektiveren Betreuung von Leukämiepatienten erläuterte, die erst durch das DiaPat-Verfahren Einzug in den klinischen Alltag gefunden haben. Prof. Diethelm Tschöpe (Direktor des Diabeteszentrums am Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen) referierte über die zunehmende Gefahr durch fehlgeleitete Ernährungsgewohnheiten eine Diabetes-Erkrankung zu provozieren, die mit einem wesentlich höheren Risiko für Herz- und Nierenerkrankungen einhergeht. Die Effizienz der bisher dazu durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen geht seiner Ansicht nach nicht weit genug, so dass er die Entwicklungen des Unternehmens DiaPat gerne unterstützt, um die klaffende Lücke in der Versorgung der Diabetes-Patienten zu schließen. Die Frage was und wen Prävention in unserem Gesundheitswesen letztendlich bewegen kann, erläuterte Dr. Jürgen Zerth (Gesundheitsökonom an der Universität Bayreuth), der in seinem Vortrag die Bedeutung der Prävention und Früherkennung von Krankheiten unterstrich, aber vor allem auch zur konsequenten Umsetzung aufrief.

Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen wurden die neuen Diagnosemöglichkeiten der DiaPat GmbH von einer unabhängigen Jury 2009 als Botschafter für das Land der Ideen ausgewählt. Die Veranstaltungsreihe wird bereits im vierten Jahr gemeinsam von der Deutschen Bank und der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt.

 

 

Erstellt 18/02/2009 von Redakteur
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