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Pressemitteilung

Weltkongress der Kinderärzte

Am letzten Wochenende kamen weltweit führende Kinderärzte in Moskau im Rahmen der "Internationalen Konferenz der Pädiater zur Konsensfindung" zusammen, um sich schwerpunktmäßig mit den Möglichkeiten der Genom- und Proteom-Analyse in der klinischen Anwendung zu beschäftigen.

Dr. Manuel Katz (58, Beer Sheva, Israel), Vorsitzender der "Global Initiative for Consensus in Pediatrics" (CIP), stellte den Eröffnungsvortrag vor, in dem die Biotechnologiefirma mosaiques diagnostics ihre zukunftsweisende Technologie für die Diagnostik präsentierte. Die herausragenden Studienergebnisse wurden am Beispiel der typischen Kinderkrankheiten wie dem vesikoureteralen Reflux, dem DeToni-Debré-Fanconi-Syndrom und der Nierenbeckenabgangsstenose bei Säuglingen dargestellt. Ohne Therapie führen diese Krankheitsbilder zu schwerwiegenden Dauerschäden, so dass jedem Verdachtsfall sorgfältig nachgegangen werden muss. Die klassischen Diagnostikmethoden stellen jedoch eine hohe Belastung für die Kinder dar.

"Die Protein-Muster-Analyse versetzt uns zunehmend in die Lage Erkrankungen ohne Risiko von Nebenwirkungen der Diagnostik zuverlässig zu erkennen und die uns anvertrauten Kinder individuell zu behandeln. Die Anzahl belastender Untersuchungen wird sich in der Folge deutlich reduzieren", zeigt sich Professor Jochen Ehrich, Emeritus der Klinik für Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) begeistert. Die Protein-Muster-Technologie ermöglicht nun auch in der Pädiatrie eine erheblich frühere und genauere Krankheitserkennung und eine Vermeidung der Progression chronischer Erkrankungen.

"Die Studienergebnisse sind sehr beeindruckend. Die Protein-Analyse stellt eine enorme Verbesserung in der Diagnostik dar und wird die Kinderheilkunde mehr als revolutionieren", freuen sich die Pädiater. "Bisher stand die Pädiatrie bedauerlicherweise nicht im Fokus der diagnostischen und pharmakologischen Forschung."

Die weltweit einzigartige Protein-Muster-Analyse wurde bereits in einer Vielzahl klinischer Studien validiert. Die Methode ermöglicht die zuverlässige Früherkennung von chronischen Nierenerkrankungen und Arteriosklerose und stellt auch hier eine deutliche Verbesserung in der Diagnostik dar. Weitere Tests zur Früherkennung von Gallenwegskarzinomen, Blasen- und Prostatakrebs sowie akuter Graft-versus-Host Disease (GvHD) sind ebenfalls verfügbar. An der Früherkennung weiterer Krankheitsbilder wie Morbus Alzheimer und Herzinsuffizienz wird derzeit geforscht. Die Ergebnisse sind bereits sehr vielversprechend. Damit ist die Protein-Muster-Analyse prädestiniert, um evidenzbasierte, personalisierte Behandlungskonzepte wirksam umzusetzen.

Für Rückfragen stehen Professor Dr. Dr. Harald Mischak, der Erfinder der Methode sowie Dr. Eric Schiffer, der den Kongressvortrag gehalten hat, gerne zur Verfügung.

 

 

Erstellt 24/05/2012 von Redakteur
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