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Pressemitteilung

Weltweite Standards für klinische Proteomanalysen

Der Traum von der individuellen Medizin erhält die naturwissenschaftliche Grundlage

Hannover - Nach der Ernüchterung aus der GENOMICS-Ära setzt die Proteomforschung zur Früherkennung von lebensbedrohlichen Krankheiten nun erstmalig die naturwissenschaftliche Grundlage für weltweite Standards in der klinischen Diagnostik und Forschung. Mit der Veröffentlichung in der Fachzeitschrift PROTEOMICS – Clinical Applications haben 25 namhafte Wissenschaftler aus den weltweit renommiertesten Universitäten und HealthCare-Instituten, unter Federführung von Prof. Harald Mischak (mosaiques diagnostics & therapeutics AG, Hannover), die Grundlage für weltweite Standards für die klinische Definition von Krankheiten durch Proteomanalyse geschaffen. Die Grundlage für clinical proteomics zu erstellen wurde erleichtert durch die vielfältigen Erfolge der klinischen Studien unter Anwendung diagnostischer Proteinmuster. Diese haben zur Früherkennung von vielfältigen Erkrankungen geführt, beispielsweise Blasen- und Prostatakarzinome und chronische Nierenerkrankungen, einschließlich diabetischer Nephropathie. Die Studien wurden bereits in Nature Medicine, Blood, Lancet Oncology und dem Journal of the American Society of Nephrology veröffentlicht. Zur Etablierung und Diskussion hat die Fachzeitschrift PROTEOMICS – Clinical Applications den Artikel erstmalig an weltweit 10.000 Forscher versandt.

Die Firma DiaPat GmbH, Tochtergesellschaft der mosaiques diagnostics & therapeutics AG, vertreibt seit einiger Zeit bereits die Früh- und Differentialdiagnose von Krankheiten mit zunehmend wachsendem Erfolg. Die klinische Proteomanalyse ist auch für die sicherere und schnellere Entwicklung von Medikamenten von unschätzbarem Wert. Wirkung und Nebenwirkung von Arzneimittelkandidaten oder bereits zugelassenen Arzneimitteln werden durch das diagnostische Muster (Muster aus tausenden Proteinen, welches im Vergleich gesund/krank durch die Veränderung, die Entstehung oder den Abbau von Proteinen variiert) mit hoher Sicherheit analysiert. Die äußerst risikoreiche, extrem aufwendige und kostspielige Arzneimittelentwicklung kann durch die Proteinpattern-Methode erheblich zeitlich verkürzt, risikoärmer und kostenreduziert durchgeführt werden.

Erstellt 27/02/2007 von Redakteur
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