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Handelsblatt.com: Komplikationen bei einer Leukämie-Therapie werden früher erkannt
     

Urintest macht Immunreaktion sichtbar

hsn DÜSSELDORF. Die Stammzell-Transplantation ist aus der Therapie vieler Krebserkrankungen nicht mehr wegzudenken: Eine Hochdosis-Chemotherapie zerstört zunächst alle Zellen, die sich schnell teilen – vor allem die Krebszellen, aber auch Stammzellen im Knochenmark, die den Nachschub für die Zellen in Blut und Immunsystem bilden. Deshalb ist sofort eine Stammzellspende notwendig – meist von einem Fremdspender, der die gleichen Gewebemerkmale hat wie der Empfänger. Trotz sorgfältiger Auswahl der Spenderzellen kommt es bei bis zu 70 Prozent der Patienten nach einer Stammzell-Transplantation zu einer Immunreaktion: Die verpflanzten Zellen erkennen den neuen Körper als fremd und reagieren aggressiv. Diese Reaktion führt bei bis zu zehn Prozent der Patienten zum Tod. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun einen Urintest entwickelt, mit dem die Immunreaktion vor dem Auftreten erster Symptome erkannt werden kann.

Erstellt 20/07/2004 von Redakteur
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